Review “Fly & Forget” von Nena Tramountani

Hi guys, sorry that I don’t have any writing posts for you lately, but I haven’t been writing anything myself, so there’s not really anything to talk about.

What I can talk about however are the books that I am currently reading and reviewing and so for today I have another German book that I was kindly sent by the Bloggerportal to review.
There is no English version of this, but I am hoping that they’ll translate it at some point. But for now this means that I’ll write a very short review in English at the end of this post but my long review will be in German because it only makes sense to me.

Rezension: Fly & Forget von Nena Tramountani 

(Vielen Dank an das Bloggerportal für das kostenlose Rezensionsexemplar. Wie immer ist meine Meinung ehrlich und unvoreingenommen.)
 
Noah & Liv: Für ihn ist ihr gemeinsames Kapitel beendet. Doch sie ist fest entschlossen, ihre Geschichte neu zu schreiben.
Journalismus-Studentin Liv steht vor den Scherben ihrer Beziehung und kann dem Schicksal nicht genug danken, als sie im teuren London überraschend eine WG findet. Doch dann begegnet sie dem einzigen männlichen Mitbewohner und ihr Herz setzt einen Schlag aus: Noah ist kein Fremder, sondern ihr ehemaliger bester Freund. Der sie im Stich ließ, als sie ihn am dringendsten brauchte. Und den sie nach drei Jahren Funkstille kaum wiedererkennt. Aus ihrem Seelenverwandten ist ein unverschämt attraktiver Aufreißer geworden. Als Liv die Chance bekommt, sich für all den Schmerz an Noah zu rächen, zögert sie nicht: Sie schreibt einen Artikel für die Collegezeitung, wie man einen Herzensbrecher bekehrt – und Noah ist ihr Testobjekt. Allerdings hat sie diese Rechnung ohne ihre sorgfältig verdrängten Gefühle gemacht … (Klappentext)
Als allererstes muss ich sagen, dass das Buch um einiges dunkler und tiefgängiger war, als ich erwartet hatte. Anhand des Klappentextes hatte ich eine leichte, dramatatische NA Romanze erwartet und bekommen habe ich eine sehr intensive Auseinandersetzung mit Tod, Schuldgefühlen, toxischen Beziehungen, Suizid und Drogenmissbrauch.
Allgemein ist es eine sehr schnelle Geschichte (ich persönlich hatte das Buch in einem Zug durch), die sich flüssig liest und relativ gut ausbalanciert ist zwischen Rückblicken in die Vergangenheit der ehemaligen besten Freunde und der Gegenwart. Hin und wieder hatte ich das Bedürfnis, Abschnitte zu überspringen, bei denen mir die Nacherzählung etwas zu langatmig wurde, aber das Buch hat dafür auf anderer Ebene geglänzt und das wieder wettgemacht.
Zu Beginn begegnen wir Liv als sehr schwache Persönlichkeit, sie wurde gerade verlassen und muss sich eine neue Wohnung suchen, da sie sich von ihrem Ex abhängig gemacht hatte und Hobbies und Freunde vernachlässigt hatte. Ihre Charakterentwicklung hat mich etwas beeindruckt, da sie sich immer mehr behauptet und vor allem ihrem ehemaligen besten Freund gerne mal die Stirn bietet, was man am Anfang nie gedacht hätte.
Die Beziehung, die sich zwischen Liv und Noah entwickelt ist definitv sehr holprig, doch ich war possitiv überrascht von der Entwicklung, die die beiden durchgehen. Es wird nicht romantisiert, dass Noah absolut toxisch ist und von seinem Selbsthass aufgefressen wird, sondern es wird klar und deutlich thematisiert, wie schädlich sein Verhalten ist. Darüber hinaus wird auch auf Livs toxisches Verhlaten hingewiesen, was nicht oft vorkommt, da sie eigentlich das Opfer spielt. Dennoch ist ein Gewisser Sinn für Selbstwahrnehmung und Verantwortungsbewusstsein auch auf ihrer Seite zu erkennen und ich war definitiv beeindruckt von den Charakterentwicklungen.

Die Spannung zwischen Liv und Noah war das, was ich am besten an der ganzen Story fand. Von dem ersten Augenblick in dem die beiden sich begegnen spürt man förmlich die Funken sprühen und man kann kaum warten, bis sich diese Funken entladen und es zur Sache kommt (spoiler alert, es kommt hin und wieder zur Sache, und das auf sehr gut geschriebene Art und Weise).
Es war ein Hauch frustrierend, dass man als Leser*in durch die zwei Perspektiven immer mehr wusste, als die Charaktere, was zu dem ein oder anderen Missverständnis geführt hatte, allerdings war die Fehlkommunikation nicht so schlimm, dass es mir den Spaß am Lesen genommen hat (was durchaus schon vorgekommen ist, ich HASSE Konflikte durch fehlende Kommunikation).
Alles in allem gibt es für diesen Auftakt der Soho-Love Reihe von mir 4.5/5 Sternen, da ich nur die langatmigen Nacherzählungen etwas anstrengend fand und ansonsten von der Spannung, dem Hauch Erotik und den witzigen Interaktionen in der WG begeistert war. Auch die Schwierigen Diskurse zu Schuldgefühlen, Tod, Drogenmissbrauch, und mehr fand ich unglaublig wichtig und haben der Romanze mehr Tiefgang verpasst als ich erwartet hatte.
Ich kann es kaum abwarten, die nächsten Teile zu lesen und hoffentlich mehr über die anderen Charaktere der WG zu erfahren, da es dort noch ein paar offene Handlungsstränge gab.

 

Review Fly & Forget by Nena Tramountani

(Thanks to the Bloggerportal for providing me with this free copy. As always my opinion is honest and 100% my own.)

Fly & Forget is the first part in the Soho-Love series by Nena Tramountani and is a NA romance series about a group of friends living in a flatshare in London. The first part deals with Liv, who was dumped by her boyfriend and therefore moves into the before mentioned flatshare, and her childhood best friend (now enemy) Noah. It is definitely on the enemies to lovers spectrum, with Noah being a total asshole and treating Liv like shit when they meet for the first time again in three years, and with Liv wanting her revenge on Noah. There were a lot of aspects that I loved about this book, it was fast paced, had great tension between the characters (and a good amount of steam) and was well balanced between talking about the past and what was happening right now. It was a lot darker than I expected, there was a lot of dealing with loss, guilt, drug abuse and emotional abuse, which going by the blurb and the cover was not at all what I pictured, but it worked.
Noah is quite the toxic character, but what I loved was how openly it was addressed that he was toxic and how his behaviour messed with people. It didn’t romanticise the idea of saving someone or turning a toxic douchebag into a nice guy, but instead talked about the way you can always try and help someone but it is up to them to accept the help and do better. Also it was addressed how Liv herself might have been toxic in her previous relationship, which was very refreshing because it doesn’t happen often that the sad, dumped character admits to the things they did wrong as well.

Overall it was a 4.5/5 because the love story was great and steamy, with a lot of depth and character. I felt like there were a few things left unresolved, but I’m guessing they might get talked about in the next parts of the series.

There you go, I hope you enjoyed this little review. I know it is a bit complicated to do this in two languages, but I read and write my books in two languages, so why not my reviews as well?

As always, take care, stay healthy and read on.
Lena

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