Review “Try & Trust” von Nena Tramountani

Hi guys and welcome to another bilingual book review.
So far no one has complained about me writing these reviews this way, so I’m gonna keep going, because I actually quite enjoy this format.
Sadly, there is no English version available of this (yet, who knows what’s to come), but I did include a short review in English at the bottom again, so you can have a look at what I thought 🙂

Rezension: Try & Trust von Nena Tramountani

(Vielen Dank an das Bloggerportal fĂĽr das kostenlose Rezensionsexemplar. Wie immer ist meine Meinung ehrlich und unvoreingenommen.)

Matilda & Anthony: In ihrem Leben ist die Liebe ein unbeschriebenes Blatt. Bis er die Konturen ihres Herzens zeichnet …

Matilda hat das Drama um die Liebe satt. Die Psychologie-Studentin ist sich sicher, dass man keinem Mann trauen kann. Davon versucht sie auch ihre Mitbewohnerin Briony zu überzeugen, die sich in den gut aussehenden Künstler Anthony verliebt hat. Denn Matilda durchschaut sofort, dass er mit ihrer besten Freundin spielt. Um Briony noch größeren Herzschmerz zu ersparen, geht sie einen gefährlichen Deal mit Anthony ein: Wenn er endlich aufhört, Briony falsche Hoffnungen zu machen, lässt Matilda sich von ihm malen – und zwar nackt. Doch mit jedem Pinselstrich erinnert er sie nicht nur an ihren längst begrabenen Traum, sondern auch an den Menschen, der sie früher war. Und plötzlich beginnt ihre Fassade zu bröckeln … (Klappentext)

Wie schon im ersten Teil der Soho-Love Reihe war ich absolut begeister davon, wie schnell und flĂĽssig ich dieses Buch lesen konnte. Ich hab es als Buddy Read mit Julie von @untouchable.books gelesen und wir waren beide immer schneller mit unseren Abschnitten fertig als geplant. Nena Tramountani schreibt fĂĽr mich einfach so unterhaltsam und einfach zu folgen, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte.
DarĂĽber hinaus war auch die Chemie zwischen den Charakteren wieder mal unglaublich toll in meinen Augen. Tony und Matilda hatten eine Spannung die formlich im Raum stand und ich habe bis zum Ende mitgefiebert, was denn wohl aus den beiden wird.

Matilda war für mich eine super Hauptfigur. Zwar keine einfache Hauptfigur, es gab Momenten in denen man sie am liebsten schütteln möchte, aber sie war so lebensecht, dass ich ihr das verziehen konnte. Sex-positiv, selbstständig, steht für sich und ihre Freunde ein, definitiv sehr tough und eckt gerne mal an, was sie für mich sehr spannend gemacht hat. Ihre Familiendynamik ist kompliziert, was Spuren hinterlassen hat und dennoch ist sie sich relativ bewusst, was ihre Privilegien angeht.
Tony war auch ein absolut erfrischender männlicher Charakter. Zwar ein Waise, der kaum über die Runden kommt, aber immer ehrlich, immer aufrichtig und immer darauf bewusst, wie es den Leuten um ihn herum geht. Er hat hin und wieder einen aggressiven Moment, aber ist weder besitzergreifend, noch besonders stolz darauf ein Fuckboy (darf ich das hier so sagen?) zu sein, sondern lebt einfach sein Leben und ist eigentlich genau das, was man sich so von einem modernen Mann wünscht.

Die allgemeine Storyline war mal etwas anderes, der Aspekt der Kunst war toll eingearbeitet in die Erzählung (wenn auch manchmal etwas oberflächlich) und auch wenn die Story an sich etwas arg dramatisch war, so war sie doch im Kern ganz süß.

Etwas unnötig kamen mir gewisse Flashbacks und Erzählungen vor (so ging es mir auch schon im ersten Teil), weshalb ich manche Abschnitte leicht übersprungen habe, um wieder zu den dynamischen Szenen zwischen Tony und Matilda zu kommen. Zugegebenermaßen hätte ich mir gerne noch ein paar ungestörte Momente zwischen den zwei gewünscht, da es doch etwas mehr hin und her war als ich normalerweise in Romanzen gut finde.

(ACHTUNG, potentielle Spoiler von hier an)
Das Ende möchte ich nicht zu sehr spoilern, deshalb werde ich nur sagen, dass es mich ein wenig unbefriedigt zurückgelassen hat und dass ich mir etwas mehr versprochen hatte (oder zumindest gewünscht hätte, dass nicht alles auf 2 Seiten aufgeklärt und plötzlich rosarot war). Ein weiterer Aspekt der mir gefehlt hat, war die Verantwortung, die Matilda für ihr Verhalten hätte übernehmen können. Tony ist sehr geduldig mit ihr und auch ihr Umfeld verzeiht ihr in meinen Augen sehr viel, aber sie hat kaum eine Charakterentwicklung und behält bis zum Schluss ihre Schutzmechanismen bei.

(Ab hier keine Spoiler mehr)
“Try & Trust” hatte fĂĽr mich einige Aspekte, die besser waren, als in dem ersten Teil der Serie, aber leider auch Aspekte, dir mir nicht so gut gefallen haben, weshalb ich am Ende auf 4 von 5 Sternen komme.
Es war eine erfrischende Liebesgeschichte mit Sex-Positivity, einem männlichen Hauptcharakter, der nicht toxisch war, und einem starken Familienelement, dass an einigen Stellen toll zur Story beigetragen hat. Das Ende und einige Subplots waren etwas unbefriedigend, aber alles in allem eine coole lovestory und ich hoffe, dass es im dritten Teil genauso weitergeht.

Review Try & Trust by Nena Tramountani

(Thanks to the Bloggerportal for providing me with this free copy. As always my opinion is honest and 100% my own.)

Try& Trust is the second part in the Soho-Love series by Nena Tramountani, which is a NA romance series about a group of friends living in a flatshare in London. The second part explores the story of Matilda, a psychology student with a tough attitude and an even tougher no-feelings rule when it comes to dating. She is super sex positive, which was refreshing and stands up for herself quite a lot. When her room mate Briony sleeps with Tony, a struggling artist and super sweet, non-toxic guy, Matilda goes in full on protective mode and offers to do anything to get Tony to leave Briony alone. That anything ends up being a nude model for Tony (with the premise that he never sleeps with his models, which I found very respectable).
Matilda and Tony end up falling in love in a whirlwind of drama and while I do have to say that it was a bit much, it also made sense when considering the personal history the two of them have with dating.
Family is a huge topic in this book (Tony is an orphan, Matilda has no contact to her father) and I quite enjoyed how it was used to explain their behaviours.
There were some aspects that I didn’t enjoy, for example the picture perfect ending, some subplot of Tony’s with a girl called Florence, and the fact that Matilda’s toxic behaviour is never really addressed.
Noah is quite the toxic character, but what I loved was how openly it was addressed that he was toxic and how his behaviour messed with people. It didn’t romanticise the idea of saving someone or turning a toxic douchebag into a nice guy, but instead talked about the way you can always try and help someone but it is up to them to accept the help and do better. Also it was addressed how Liv herself might have been toxic in her previous relationship, which was very refreshing because it doesn’t happen often that the sad, dumped character admits to the things they did wrong as well.

Overall, this part of the series got a 4 out of 5 from me, because there were a few more things this time that I wasn’t a fan of, but it was still a fairly unique, fast paced romance and I can’t wait to read part 3.

And here we are, another review done. I’m honestly feeling super productive lately, no idea how or why, but I’ve decided to REALLY embrace it while it lasts 🙂
I’m also planning on writing a blog post for Camp Nanowrimo soon (yes, I’ve decided to take part, no it’s not going that well..) so stay tuned for that.

Hope you’re having a wonderful day.
As always, take care, stay healthy and read on.
Lena

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